Top 5 Film Biographien über Musiker

Filme über Musiker sind oft langatmig oder zu einseitig. Oftmals fehlt es auch an Filmmaterial oder gar Zeitzeugen, wenn die Künstler schon ein paar Tage älter sind. Dennoch gibt es ein paar gelungene biographische Filme über Musiker, heute auch Biopics genannt, bei denen sich das Anschauen lohnt, auch wenn man als Betrachter gar nicht unbedingt Fan der Musik oder der Person ist. Im Folgenden unsere Top 5 Biopics.

Walk the Line

Unser Platz 1 ist ein Film über einen Musiker, der eigentlich überhaupt nicht unser Fall ist, und dessen Musik man nicht auf unseren Gadgets findet. Dass uns „Walk The Line“ über Johnny Cash, dem größten Country Sänger aller Zeiten dennoch beeindruckt hat, liegt an der als nichts anders als brillant zu beweinenden Arbeit von Regisseur James Mangold. Seine Charakterstudie aus dem Jahr 2005 ist wie Johnny Cash selbst, ein Meisterwerk der Schöpfung.

Amadeus

Milos Forman zeigt mit seinem 1984 herausgenommenen Streifen „Amadeus“, dass Film Biographien nicht nur mit aktuellen Musikern des 20.und 21. Jahrhunderts funktionieren. Der Regisseur zaubert in seinem Werk über das Wunderkind der Klassik ein Leinwandfeuerwerk wie es bis zu diesem Zeitpunkt in diesem Genre nicht zu sehen war.

Ray

Wie man schon am Titel vermuten geht der Streiffen von Taylor Hackford über die Soul Legende Ray Charles. Jamie Foxx bringt unter der gefühlvollen Leitung Hackfords ohne Zweifel eine seiner besten Leistungen.

I´m Not There

Todd Haynes benütigte in seinem Biopic über den oft rätselhaften Bob Dylan gleich sechs Schauspieler um den Song-Poeten in seinen unterschiedlichen Lebens- und Altersphasen zu verkörpern. Es ist ein tiefgehender Film, der teilweise nicht ganz einfach zu verstehen ist, wenn man wenig Kenntnisse über die amerikanische Folk-Kultur hat.

Sid & Nancy

Keine andere Band vnancy_spungen__sid_viciouserkörpert die Anarchistische Punkbewegung so wie die Sex Pistols. Alex Coxx ni
mmt sich der Geschichte von Sid Vicious und dem heroinsüchtigen Groupie Nancy Spangen an und kreiert einen teilweise sehr depressiven Einblick in das selbstzerstörerische Leben des Punk Rockers.